Eintracht Braunschweig - Blau-Weiß Bochum 10:13 (3:5, 3:4, 2:2, 2:2)

Nur 13 Tage nach meiner Premiere bei Eintracht Wasserball ging es schon zum zweiten Mal ins Heidbergbad im Braunschweiger Süden. Mit Blau-Wei&slig; Bochum stand der Tabellenzweite auf dem Programm.
Schon zu Beginn des Spiels war schnell klar, dass es sich bei diesem Gegner um ein schwereres Kaliber handelte als die Duisburger, die ich knappe zwei Wochen zuvor gesehen hatte. Braunschweig konnte ganz gut mithalten, war aber in der Defensive überfordert. In den ersten beiden Vierteln waren die Gastgeber insbesondere bei Kontern extrem anfällig und verhielten sich oft etwas ungeschickt. Das 0:1 nach dem ersten Tor der Gäste konnte zwar noch ausgeglichen werden, doch zu Beginn der vierten Minute ging Bochum in Überzahl 2:1 in Führung und gab lettzendlich die Führung nie wieder ab. Im zweiten Viertel war das Spiel dann schon deutlich ausgeglichener, phasenweise waren die Braunschweiger sogar überlegen. Nachdem der Vorsprung der Bochumer schon auf drei Tore angeschwollen war, konnten die Gastgeber in der 13. Minute mit einer Traumkombination auf ein Tor mit 5:6 aufschließen, doch die Gästete konnten wiederum Konter nutzen und mit drei Toren Vorsprung in die lange Pause gehen.
Im dritten und vierten Viertel dominierte insbesondere die starke Abwehr der Eintracht, die wie die Gäste nur noch 4 Tore zuließ. Insbesondere der Braunschweiger Goalie kostete die Bochumer Bank mit Glanzparaden so manche Nerven. In der Offensive wirkten die Okerstädter allerdings oft zu hektisch und zu kompliziert, um das Spiel noch zu drehen.
Über die gesamte Spielzeit gesehen wurden die Braunschweiger, die spielerisch phasenweise den besseren Eindruck machten, für die Nachlässigkeiten in der Abwehr in der ersten Hälfte bitter bestraft. Mit kontrollierter Spielweise und dem immer nötigen Quentchen Glück kamen die Bochumer dank der konstanteren Spielweise so unter dem Strich zu einem nicht unverdienten Erfolg.